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Krüge, Humpen und Seidel
In Bayern gibt es zwei gängige Materialien, aus denen Bierkrüge
gefertigt werden. Der verbreiteste ist aus Glas und wird "Isarseidl"
(Glaskrug) genannt.
Der jedoch bei weitem schönere Humpen ist der aus Stein bzw.
Ton, der als "Keferloher" (Tonkrug, Steinkrug) oder
"Kannenbäckerkrug" bekannt ist. Zudem blickt
der althergebrachte Steinkrug
auf eine sehr viel längere geschichtliche Historie zurück
als der (noch relativ junge) Glaskrug.
Der letzte im Bunde der "grossen Drei" ist der Porzellankrug,
der jedoch nur jedoch eigentlich noch als Sammlerkrug
echte Bedeutung hat.
Daneben gibt es vereinzelt Seidel aus Kristallglas oder aus Porzellan.
Diese sind meist "Schmuckkrüge" und nicht unbedingt
besonders für den "harten Alltag" in einem bayerischen
Biergarten oder gar auf dem Oktoberfest geeignet.

Der Porzellankrug (Sammlerkrug)
Obwohl in den Anfängen die meisten Bierkrüge aus Porzellan
waren, wird er heutzutage nur noch selten hergestellt.
Porzellan
ist das edelste, zugleich aber auch das zerbrechlichste Material bei
den Humpen. Für den Alltagsgebrauch sind diese Seidel daher nur
sehr bedingt geeignet.
Verwendung finden die "Porzellan- Krüge" daher
meist nur noch als Sammler- oder Schmuckkrug.
Porzellankrüge werden meist mit (gravierten) Flach- oder reichlich
verzierten Spitzdeckel aus (Rein)Zinn, vereinzelt auch aus Silber,
versehen.

Der Isarseidl (Glaskrug)
Der "Isarseidl" ist der gängigste Bierkrug.
Er besteht aus relativ einfach zu verarbeitendem und herzustellendem
(Press-) Glas. Mittlerweile findet man ihn im Biergarten ebenso wie
auf dem Oktoberfest oder in den Gaststätten - ob als "Masskrug"
(1 Liter) oder in der "Halbliterklasse" (0,5 Liter).

Obwohl in der Gastronomie ausschliesslich die "Oben-ohne"
Version verwendet wird, ist er vereinzelt auch noch mit einem (flachem)
Zinndeckel zu finden.
Zum Durchbruch verhalf dem Isarseidl vor allem sein günstiger
Preis. Der Glaskrug ist in der Herstellung mit Abstand am billigsten.
Ein weiterer Grund für seinen Erfolg...
Durch die sehr glatte Oberfläche ist der Krug zudem recht schnell
und gründlich zu reinigen. Ausserdem kann man bei einer Mass,
trotz dichter Schaumkrone, jederzeit die Füllhöhe erkennen.
Gefüllt, mit einem Liter Bier ist er übrigens nicht randvoll.
Der Eichstrich ist ein paar Zentimeter unterhalb des Rands. Der restliche
Platz ist für eine schöne Schaumkrone reserviert.

Der Keferloher (Tonkrug bzw. Steinkrug)
Der traditionelle, tonnenförmige Steinkrug wird in Bayern "Keferloher"
genannt. Früher wurde in ihm das Bier auf dem Oktoberfest ausgeschenkt,
bis er 1955 allmählich durch den (hygienischeren) Glaskrug abgelöst
wurde.

Im Norden ist dieser Krug auch als "Kannenbäckerkrug"
bekannt. Diesen Namen hat er bekommen, da der beste Ton für den
"Keferloher" aus dem "Kannenbäckerland" (Westerwald)
stammt. Noch heute ist dort die Firma "Rastal" beheimatet.
Der bayerische Name "Keferloher" kommt jedoch von dem Vorort
im Münchner Osten, Keferloh. Anfang des 19. Jahrhundert fand
dort ein grosser Viehmarkt statt. Die Händler und Bauern tranken
bereits damals aus den bis heute überlieferten deckellosen Steinkrügen.
Auch den Keferloher gibt es in 2 Varianten. Die deckellose Variante
und die mit einem (flachen) Zinndeckel. Dieser Deckel hatte ursprünglich
eigentlich nur einen praktischen Zweck. Er dient zum Schutz des goldenen
Gerstensafts gegen herabfallende Blätter oder durstige Insekten.
Dennoch wurde der Deckel aber recht schnell als beliebter Platz entdeckt,
um durch Gravuren den Krug zusätzlich zu schmücken und aufzuwerten.
Bei Jahreskrügen, wie dem Wiesnkrug, werden meist wechselnde
Motive einer Bilderserie oder berühmter Persönlichkeiten
verwendet.
Oft lohnt sich beim Keferloher auch ein Blick auf die Unterseite (Standfläche)
des Humpens. Diese wird oftmals zusätzlich gestaltet, bemalt
oder bei "Schmuckkrügen" vom jeweiligen Gestalter signiert.
Übrigens fingen die Brauereien auf dem Oktoberfest um 1880 an,
die Keferloher mit ihren Namenszug zu versehen. Dies hatte vor allem
einen sehr praktischen Grund. So konnte man alle auf der Theresienwiese
"gefundene" Bierkrüge schnell wieder der jeweiligen
Brauerei zuordnen...
Weitergehende Infos zum Thema
Quelle Bilder:
Privat, Rastal, Wiesnteam |

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